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29. Tierische Lebensmittel

Für deine Gesundheit und die Gesundheit unserer Umwelt und das Tierwohl solltest du dieses Thema ganz bewusst anschauen. Ich bin kein Moralapostel, wie du wahrscheinlich bereits gemerkt hast. Dennoch kannst du mal schauen, wo es möglich ist auszutauschen. Wir essen tierische Produkte häufig aus Gewohnheit. Auch bei Gerichten, wo die fleischlosere Variante ebenso gut schmecken würde. So z.B. Spaghetti Bolognese. Hier kommt es auf das Würzen an und nicht auf das Fleisch. Und so ist es sehr häufig. Es lohnt sich auch hier mal auf Expeditionskurs zu gehen. Sei einfach offen und neugierig für Alternativen.

Zuviel Fleisch (besonders aus schlechter Haltung) kann die Entzündungswerte nach oben treiben, was sich auf viele Krankheiten auswirkt. Ebenso kann sich ein zu hoher Fleisch- und Wurstverzehr ungünstig auf die Blutfettwerte auswirken. Das kann zu einem Schlaganfall oder Herzinfarkt führen.

Von Milch und Milchprodukten kannst du täglich 3 Portionen einbauen. Also hier auch nicht in Massen, sondern in Maßen.

Diese sollten natürlich möglichst naturbelassen sein. Sie sind sehr gut kombinierbar mit Obst.

Nutze Sauermilchprodukte. Hier kommen nämlich wieder unsere Darmbakterien ins Spiel. Die enthaltenen Milchsäurebakterien gesellen sich zu den anderen guten Bakterien unserer Mikrobiota. Das ist sozusagen wie eine Frischekur für unseren Darm.

(Obwohl natürlich immer die Kombination der gesunden Lebensmittel entscheidend ist.)

Versuche mal ein wenig zu schauen, ob du vielleicht ein Milchprodukt mit Obst in deinen Alltag als Zwischenmahlzeit integrieren kannst. Die Sättigung ist nämlich gut und du hast gleichzeitig nährstoffreich gegessen. Außerdem lässt sich diese Kombination sehr gut mitnehmen. Quark mit Obst macht extrem lange satt. Hier kannst du auch noch Kleie oder Haferflocken hinzugeben. Dann hast du eine sehr lange sättigende vollwertige Mahlzeit.

Erstelle dir hier wieder deinen Wochenplan mit der Gewohnheit, die du verändern möchtest. (im Handy oder handschriftlich) Nimm dir nicht zu viel vor. Dein Plan kann auch erst einmal sein, bewusster mit deinem Fleischverzehr umzugehen. Dann legst du dir da ein bestimmtes Ziel fest, um am Ende der Woche zu schauen, wie gut du es erreicht hast.

 

Zusammenfassung und Zusatzinformationen

 

·      Baue ruhig drei Mal täglich ungezuckerte und nicht aromatisierte Milchprodukte in deinen Tagesplan ein.

·      Achte auf deinen Fleisch- und Wurstverzehr und tausche aus. Es gibt wohlschmeckende Alternativen. Meisten ist es nur das Würzen.

·      Über Sauermilchprodukte freuen sich unsere guten Darmbakterien.

·      Falls du auf Milchprodukte verzichtest, musst du auf deinen Calciumbedarf achten. Als Veganer auf B-Vitamine.

 

 

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