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23. Getränke

Wir beginnen mit dem wichtigsten Ernährungsthema: Dem Trinken.

Da unser Trinkverhalten auch extrem unser Sättigungsgefühl beeinflusst, stelle ich dieses Thema direkt am Anfang vor.

So, wie sieht es mit deinem Trinkverhalten aus? Überlege mal und zücke dabei dein Esstagebuch.

Es ist sicherlich nichts neues für dich. Die besten Durstlöscher sind Wasser (einfach aus der Leistung) oder ungesüßte Tees.

Du kannst Wasser direkt aus der Leitung abfangen, es ist sehr gut bei uns in Deutschland durch die Trinkwasser-Verordnung kontrolliert.

Falls du es ein wenig spezieller magst, kannst du dir auch Wasser aromatisieren. Mit z.B. Orangen-, Zitronenscheiben oder Kräutern. Deiner Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt.  Davon solltest du jedenfalls mindestens 1,5 l in deinen Tagesplan integrieren (als gesunder Mensch ohne spezielle Erkrankungen).

Warum brauchst du Flüssigkeit?

Du bestehst zu 50 % aus Wasser und gibst täglich eine große Mengen Wasser über Schweiß, Urin, Stuhl, und Atemluft ab.

Das muss wieder aufgefüllt werden, denn Flüssigkeit braucht unser Körper als Baustoff, Lösungs-, Transport – und Kühlmittel. Bei Sport oder Erkrankungen benötigst du häufig noch mehr Flüssigkeit.

Was passiert, wenn du zu wenig trinkst?

Dein Körper kann dir mehr Hunger melden, weil er über Appetit versucht deinen Wasserhaushalt auszugleichen. Deine Leistungsfähigkeit und Konzentration lassen nach. Du kannst Kopfschmerzen, Schwindel und Müdigkeit bekommen. Im schlimmsten Fall kann Flüssigkeitsmangel zu Kreislaufversagen führen. Du siehst also, wie wichtig Trinken ist. Deshalb bietet es auch die Basis deiner Ernährung. Ohne Flüssigkeit geht gar nichts.

Nun zu deiner richtigen Auswahl:

Koffeinhaltige Getränke solltest du auf 3 – 4 Tassen am Tag beschränken. Und bitte am besten ohne Zucker. Höchstens mit einem Schluck Milch (oder Pflanzenmilch).

Kaffee zählt in angegebenem Mengen zur Flüssigkeitsdeckung dazu.

Ganz stark verdünnte Fruchtsäfte und alkoholfreies Bier sind in Maßen auch okay.

Das Beste ist und bleibt aber Wasser und ungesüßter Tee.

Wie kannst du das jetzt umsetzen?

Falls du ein Softdrink-Fanatiker bist, dann integriere dein Glas Limo z.B. zu den Mahlzeiten, als Besonderheit. Dann ist auch durch den Zucker der Blutzuckerabstieg nicht zu hoch.

Du kannst auch auf Light-Getränke zurückgreifen. Obwohl diese auf Dauer keine gesunde Alternative sind. Denn es ist gut von dem süßen Geschmack wegzukommen und Süßungsmittel können sich negativ auf die Darm-Mikrobiota auswirken.

Jetzt ist es an dir, mache dir doch für diese Woche das Trinken zum Thema. Als Basis deiner neuen Gesundheit.

Wie möchtest du Vorgehen. Trage dein Vorhaben in dein Reisetagebuch ein. So kannst du am Ende der Woche prüfen, wie gut die Umsetzung geklappt hat oder ob du evtl. noch etwas anders planen musst. Denn es kann ja sein, dass deine Planung einfach nicht zu deinem Alltag passt und deshalb gar nicht umsetzbar war.

 

PERSÖNLICHER TIPP:

Ich empfehle dir, deine Getränke für den Tag perfekt zu planen.

Stelle dir deine Getränke bereit, die bis abends weg sein sollen und sei vorbereitet, habe immer deine Flasche mit dabei. Es ist tatsächlich die Erfahrung. Stehet das Wasser oder der Tee nicht bereit, fällt einem meistens abends auf, das noch nichts getrunken wurde.

Eine andere Möglichkeit ist es dir eine Erinnerungsfunktion im Handy einzuspeichern. So kannst du mehrmals täglich checken, ob du schon genug getrunken hast oder es dann tun.

 

Zusammenfassung

 

Trinken ist lebensnotwendig

·      Du brauchst mindesten 1,5 l Flüssigkeit täglich.

·      Durst kann mit Hunger verwechselt werden.

·      Getränke sollten koffein- und zuckerfrei sein. Du kannst dir diese als Extra gönnen.

 

·      3-4 Tassen Kaffee können zur Flüssigkeitsmenge hinzugezählt werden.

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