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18. Die Ernährungsbausteine und der flexible Umgang damit

Bei den einzelnen Ernährungsbausteinen (13) beachte bitte, dass es hier nicht darum geht 100 Prozent deinen Tag zu planen. Also, jede Veränderung und jede kleinste gesunde Gewohnheit, die du schaffst, mit aufzunehmen oder zu verändern, ist ein Gewinn für dich.

Alles, was du liest, sind Empfehlungen, die du nach deinen eigenen Vorstellungen einplanen kannst. So wie es für dich passt. Es gibt kein richtig oder falsch, so wie es auch keinen Durchschnittsmenschen gibt, an dem man sich orientieren kann. Es gibt also nicht die Ernährung. Sondern es geht immer nur um das schrittweise Verbessern.

Bitte achte aber bei alledem immer auf dein persönliches Wohlbefinden. Hier ist deine bewusste Zusammenarbeit mit deinem Körper gefragt. Nur du kannst spüren, was für dich gut ist.

Einerseits sollte es uns unser Körper wert sein, ihm das Beste zukommen zu lassen. Doch auf der anderen Seite ist unser Körper  keine Maschine, die kontrolliert werden muss. Es geht hier um eine wertschätzende Zusammenarbeit. Gerade bei Frauen wird zum Beispiel am monatlichen Zyklus deutlich, welche Veränderungen unser Körper unterliegt. Und somit auch das, was unser Körper braucht.

So kann es z.B. sein, dass unser Körper uns in Krankheits- oder Stressphasen oder Zyklusphasen, etc. ganz unterschiedliche Signale sendet. Meiner Meinung nach ist es sehr wichtig, dass diese Vorrang haben und wir uns diesen widmen. Schauen, was braucht mein Körper jetzt. Das geht nur über einen achtsamen bewussten Umgang mit unserem Körper. Es ist also beides. Unserem Körper Gutes tun mit unserem Verhalten, aber genauso auf unseren Körper hören. Also von innen nach außen und nicht andersherum. Wir stärken unseren Körper von innen, arbeiten mit ihm zusammen. Nicht gegen ihn.

Bitte beachte das bei allen Empfehlungen, die du nun liest. Es sind nur Empfehlungen. Es gibt dennoch kein richtig und falsch. Ich weiß, wie schön das manchmal wäre. Bei allem im Leben, wenn es eine ganz klare Anweisung gäbe. An die wir uns halten und alles ist gut. So einfach strukturiert sind wir Menschen und das Leben aber nicht und auch nicht unsere Ernährung. Deshalb: „Mach dich locker!“

 

Du hast jetzt die Grundlagen der Ernährungsumstellung gelernt. Jetzt kannst du vorgehen, wie du möchtest. Ich empfehle dir den Aufbau, den ich gewählt haben, weil ich die Themen priorisiert habe.

Vielleicht kommt dir die Reihenfolge der Bausteine im ersten Moment unlogisch vor. Aber du wirst beim Durcharbeiten sehen, Ich habe mir etwas dabei gedacht.

Du kannst aber trotzdem individuell vorgehen. Es ist viel wichtiger, was dich momentan am meisten motiviert bzw. was sehr gut für dich umsetzbar ist. Du musst nicht direkt mit den größten Baustellen anfangen. Höre einfach auf deine Intuition, die ist richtig. Beginne da, wo die meiste Lust und Freude liegen.

Am Ende bekommst du immer ein paar persönliche Tipps. Aber das muss nicht für dich gelten. Ich bin auch kein Maßstab für dich. Erstens bin auch ich, obwohl Ernährung meine Priorität im Leben ist bei weitem nicht perfekt. Und was zu mir passt, muss eben nicht zu dir passen. Dir wird nun auch bewusstwerden, wofür die genaue Beobachtung deines Essverhaltens so wichtig war. Denn beim Einpflegen der einzelnen Bausteine musst du deine Gewohnheiten kennen, um nun passende Lösungen zum Einfließen lassen der Gesundheitsbausteine zu finden.

 

Wichtig ist, dass du dir passende Wochenziele setzt, die du bewältigen kannst. Die zu dir passen. Aber auch Wochenziele können selbstverständlich wieder angepasst werden.

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