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8. Glaubenssätze, die dich begleiten

Die Gedanken, die dich auf der Reise begleiten und Ihre Wirkkraft

 

Damit unsere Reise gelingt und wir gut ausgerüstet sind, müssen wir uns noch einem weiteren Thema widmen. Die Glaubenssätze, die dich auf deiner Reise begleiten.

 

Bevor wir ins Thema einsteigen, beantworte doch bitte folgende Frage in deinem Reisetagebuch oder hier.

 

 

 

 

 

 

Glaubst du, dass dir die Ernährungsumstellung gelingen wird? Und wenn du nicht vollkommen überzeugt bist, warum?

 

 

 

 

Freust du dich auf die Ernährungsumstellung? Und wenn nein, warum nicht?

  

 

 

Nun sammele erst einmal alles, was dir in den Kopf kommt. Und sei einfach ehrlich. Niemand kontrolliert, was du aufschreibst. Nur durch Ehrlichkeit kommst du einen Schritt weiter.

Wenn du fertig bist, kannst du weiterlesen.

 

 

Ein Gedankenlabyrinth oder der Wald voller Bäume aus dem wir nicht mehr herausfinden. So ähnlich sieht es aus, wenn wir unseren eigenen Weg finden und gehen wollen. Überall sind Gedanken, die auf uns einströmen und uns ganz schön ablenken und von unserem Weg abbringen können.

 

Die Wirkkraft unserer Gedanken ist unglaublich mächtig. Aus diesem Grund ist Mentaltraining häufig Bestandteil in Bereichen, wo es um hohe Leistungsanforderungen geht.  So z.B. im Leistungssport.

Ebenso sind Beispiele belegt, bei denen negative Gedanken direkten Einfluss auf Krankheitsverläufe hatten. 

(Womit ich nicht die Behauptung aufstellen möchte, Krankheiten würden selbst herbeigeführt. Das ist nämlich wiederum falsch. Zwischen Krebs und Stress konnte z.B. kein direkter Zusammenhang festgestellt werden. Genauso gibt es keinen bestimmten „stressanfälligeren“ Typ, der/die bestimmte Krankheiten anzieht.)

 

Die eigene Ernährungsreise zu starten und dabei Verhalten umzustellen, ist ein Weg der Motivation braucht. So ist es nicht verwunderlich, dass dabei das Mindset (unsere Gedanken) stimmen müssen.

Einfach gesagt: Räume erst deinen Kopf auf! Miste deine Gedanken/Glaubenssätze aus, die gegen dich und dein Vorhaben arbeiten und dich immer wieder ausbremsen wollen. Die Energie kannst du an anderer Stelle besser gebrauchen.   

 

„Egal ob Du glaubst Du schaffst es, oder ob Du glaubst Du schaffst es nicht – Du hast in jedem Fall recht!“. Henry Ford



Aus Gedanken werden Gefühle

 

Manchmal bauen sich viele Hindernisse und Stolpersteine in unserem Kopf in Form von Gedanken auf. Aus diesen entstehen dann die entsprechenden Gefühle. Ein Grübel Kreislauf entsteht.

Das kann zu Traurigkeit, Wut oder totaler Resignation führen:

 

 

„Das kann doch nichts werden.“, „Das kann ich doch alles gar nicht bewältigen.“ „Das packe ich alles nicht“, „Das habe ich doch noch nie geschafft.“

 

Hier ist es wichtig die Gedanken zu entwirren. Am besten notierst du die Gedanken die aufkommen und analysierst sie auf Ihren Wahrheitsgehalt. Manchmal wirken Sie aufgeschrieben schon unsinnig und verlieren ihre Wirkkraft. Du wirst sehen, es gibt unzählige Argumente, die diese entkräften. Und manchmal fehlt an der einen oder anderen Stelle nur das notwendige Wissen, um falschen Glaubenssätzen die Macht zu entziehen.

 

Ein Beispiel:

"Gemüse schmeckt nicht. Ich bin doch kein Karnickel."

„Ich kann gar kein gesundes Gewicht erreichen. In meiner Familie waren schon immer alle dick.“

 

Fragen, die du dir nun stellen kannst:

  

·      Stimmt das Gedachte wirklich?

·      Was sagt die Wissenschaft dazu? Gibt es dafür Beweise?

·      Gibt es komplette Gegenbeispiele, die meine Gedanken widerlegen?

·      Warum habe ich diesen Gedanken und ein anderer Mensch z.B. nicht?

·      Wie würde es mir jetzt gehen und was würde ich tun, wenn ich diesen Gedanken/ Glaubenssatz nicht hätte?

 

Durch die Auseinandersetzung übernimmst du die Kontrolle und die Hindernisse erscheinen anschließend oftmals viel kleiner, kontrollierbar und bewältigbar. Beantworte die Fragen bitte schriftlich, dadurch wird das Reflektieren viel einfacher. Du kommst dadurch tiefer in Kontakt mit dir selbst.

 

Und selbst wenn ein Glaubenssatz Teilwahrheiten enthält:

Durch Hilfe und Wissen ist das Hindernis meist trotzdem bewältigbar. Falls nicht, kannst du immer noch sortieren, ob die Reise so überhaupt bewältigt werden muss? Vielleicht lässt du einfach eine Sehenswürdigkeit aus und änderst die Reiseroute. Reiserouten ändern sich immer wieder im Laufe des Lebens.

Manch angepeiltes Ziel ist vielleicht nicht realistisch. Ich kann z.B. nicht unbedingt die gleichen Ziele anpeilen, wie mein 20 Jahre jüngeres „Ich“.

 

Vergiss nicht: Nichts ist im Leben geradlinig. Viele Wege führen nach Rom.

Vielleicht passt das Reisezwischenziel nicht zu dir oder momentan passen die Rahmenbedingungen nicht. Das ist nicht schlimm:

Ziele lassen sich auch mal wieder neu aufnehmen und das Reisen kann nach einer Pause wieder weiter gehen. Egal wie, die Reise geht sowieso immer weiter. Ob langsam oder schnell.

Du kannst selbstverständlich auch mit positiven Affirmationen arbeiten. Ich persönlich finde das aber bei sehr hartnäckigen Glaubenssätzen schwer. Diese Blockade ist oft mit positiven Affirmationen nicht weg zu bekommen. Obwohl ich dem Thema grundsätzlich sehr aufgeschlossen bin. Nur müssen wir uns auch selbst glauben, was wir uns da aufsagen.

Aber grundsätzlich finde ich es sehr wichtig sich positiv zu „manipulieren“. Denn wir werden sowieso durch Medien und Menschen, die uns umgeben usw. manipuliert. Nur leider auch oft negativ für uns selbst. Also empfehle ich dir schon, dich mit dir aufmunterten Dingen, Worten und Menschen zu umgeben so oft es geht. Besonders wenn du deine Ernährung umgestalten willst, richte alles auf das Gelingen deines Vorhabens aus. Sodass es dir deine Umgebung schon einmal leicht macht und nicht runterzieht.

 

Es gibt auch Menschen, die mit Hypnose gute Erfahrungen machen.

Ich möchte aber jetzt nicht den Eindruck erwecken, dich auf den Esoterik-Trip zu führen. Und mit Hypnose meine ich jetzt nicht die Bühnenhypnose, die dir vielleicht bekannt ist. Sondern professionell angewendet. Ich möchte dir hier nur Möglichkeiten aufzeigen, die mir vom Erzählen bzw. Ausprobieren bekannt sind.

Aber auch das bleibt individuell.

 

Wie mache ich es? 

 

Hier mein persönlicher Tipp, der nicht für dich passen muss. 

Ich möchte ihn dir aber nicht vorenthalten. Diese Methode ist für mich die effektivste, die ich je kennengelernt habe und ich nutze sie im Selbstcoaching.

Ich kann gar nicht beschreiben wie dankbar ich Dr. Willem Lammers bin, dafür dass er diese Methode zum Leben erweckt hat. Ich habe dieser Methode viel zu verdanken. Deshalb wird sie mich auch lebenslang im Selbstcoaching begleiten.

Sie wurde von Dr. Willem Lammers, einem Psychotherapeuten entwickelt. Ulrike Scheuermann, die bekannte Psychologin und Bestsellerautorin schreibt in ihrem Buch Selfcare – Du bist wertvoll ebenfalls davon. (22-23)

 

Logosynthese®

 

Logosynthese® ist eine sehr bodenständige Methode, die mich zutiefst überrascht hat in ihrer Wirkkraft. Diese Methode eignet sich besonders gut, um limitierende Glaubenssätze zu lösen. Aber ich denke, dass muss jeder für sich selbst erfahren. Ich kann es schlecht in Worten wieder geben. Deshalb verlinke ich dir folgende Seiten der sehr bekannten Psychologinnen und Buchautorinnen Ulrike Scheuermann und Angelika Gulder, die diese Methode sehr gut erklären.

 

www.ulrike-scheuermann.deLogosynthese - ulrike-scheuermann.de , 31.10.2021

www.coaching-up.deLogosynthese für die (Heilung der) großen und kleinen Themen des Lebens | Coaching up! (coaching-up.de) , 31.10.2021

 

Für weiteres Interesse kann ich folgendes Buch empfehlen:

Das kleine Buch der Logosynthese®: Die Macht der Worte in Heilung und Entwicklung von Dr. Willem Lammers 

 

 

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