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21. Regelmäßige Mahlzeiten

Jetzt kannst du mal dein Essprotokoll zücken und überlegen: Bist du ein Snacker?

Ich meine damit jetzt nicht das achtsam wahrgenommene Essen, was auch mal zu häufigeren Mahlzeiten an manchen Tagen führt.

 

Ich meine das total unbewusste ständige Essen.

 

Das frage ich aus gutem Grund. Es ist sehr typisch für unsere Zeit. Keine festen Mahlzeiten mehr, immer mal was zwischendurch essen. Essen, das wir gar nicht registrieren. Hier ein Schokoriegel. Da ein Brötchen.

Das ist jetzt wahrscheinlich keine Überraschung, dass das Stress für unseren Körper ist. Allein wenn du an den Blutzuckerspiegel denkst. Unser Körper ist dann den ganzen Tag damit beschäftigt gegenzusteuern. Und wir essen höchstwahrscheinlich auch hektischer, kauen nicht gut usw. Das mag unser Verdauungstrakt wiederum gar nicht. Und für unser Stressmanagement wäre es natürlich auch etwas angenehmer in Ruhe, als ausgleichendes Ritual, zu essen.

Im übrigen stressen ständige süße Snacks unseren Körper, weil sie (Ich weiß, das klingt unlogisch) zu ständigen Blutzuckertiefs führen. In diesen Momenten werden dann Stresshormone ausgeschüttet.

Also versuche mal eine Mahlzeitenstruktur zu schaffen. Eine die dir entgegen kommt. Hier geht es jetzt nicht um Vorschriften. Ich gebe dir auch keine Mahlzeiten vor. Du sollst nämlich auf deine Sättigung hören und wenn du jetzt zu wenige Mahlzeiten planst, kann es passieren das du dich überisst. Satt essen solltest du dich aber eben schon.

Dieses Sattessen kann übrigens immer wieder anders aussehen. Mach dir da bitte keinen Stress. Einen Tag isst du beim Mittagessen mehr und den anderen Tag hast du einfach weniger Hunger. Das ist individuell.

Bei Kindern sieht man das so schön. Sie gleichen an einem Tag, eine Woche des weniger Essens, aus. Manchmal essen sie aber auch jeden Tag gut. Dann wieder nur jeden zweiten. Sie essen sehr natürlich, wenn sie nicht ständig bevormundet werden.

So z.B. auch kranke Kinder, deren Körper natürlicherweise nicht nach Nahrung verlangt.

Also schaue mal, welche Zeiten du dir für dein Essen am Tag planen kannst. Zeiten zu denen du die Möglichkeit hast sehr bewusst und achtsam zu essen. Darum geht es, achtsam bzw. bewusst essen. Wertschätzend gegenüber deinem Körper und seinen Signalen zu sein. Das hat er auch verdient, denn er lässt uns jeden Tag unser Leben gestalten.

 

Zusammenfassung

 

·      Auch unsere Mahlzeitenstruktur ist wichtig.

·      Ihr solltest du dich widmen, um bewusstes/achtsames Essen anwenden zu können.

 

·      Eine gute Mahlzeitenstruktur mit Zeiten, wo wir bewusst essen, hilft auch unseren Blutzuckerspiegel stabil zu halten und nicht in Heißhunger zu geraten.

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